Gerd Müller Bestattungen · Berlin
Baumbestattung
Beisetzung im Wurzelbereich eines Baumes – zurückgeben, was uns gegeben wurde.
Warum sich Menschen für einen Baum entscheiden
Die Baumbestattung ist eine der jüngsten Formen der Bestattung in Deutschland – und sie wächst rasant. Immer mehr Menschen wünschen sich einen naturnahen, ökologischen Abschied ohne Steine, Platten und Dauerpflege. Ein Baum wächst weiter. Er wird älter, größer, lebendiger – und er trägt die Erinnerung in jedem Blatt, in jedem Ast, in jedem Frühling.
Die Baumbestattung erfolgt in einem geschützten Bestattungswald oder einer dafür ausgewiesenen Waldfläche. Die Asche wird in einer biologisch abbaubaren Urne in die Erde gebracht – direkt am Fuß oder in den Wurzeln eines Baumes. Kein Grabstein, keine Grabpflicht, nur Natur, die bleibt.

Was Sie über die Baumbestattung wissen sollten
Wachsender Trend
Der Anteil der Baumbestattungen steigt kontinuierlich – sie ist eine der am stärksten nachgefragten alternativen Bestattungsformen.
Langfristige Ruhe
Das Nutzungsrecht für eine Baumbestattung beträgt in der Regel 25 bis 99 Jahre – deutlich länger als bei klassischen Grabstätten.
Deutschlandweit verfügbar
Über 200 Bestattungswälder gibt es inzwischen in Deutschland – von der Ostsee bis zu den Alpen.
Nur biologisch abbaubar
Für die Baumbestattung sind nur Urnen aus Naturmaterialien zugelassen – sie lösen sich vollständig im Boden auf.
„Ein Baum wächst weiter – mit der Asche eines geliebten Menschen im Boden. Das ist mehr als ein Grab. Das ist Leben, das weiterlebt.“— Gerd Müller Bestattungen
So läuft eine Baumbestattung ab
Ein Bestattungswald ist ein geschützter Wald oder eine dafür ausgewiesene Waldfläche, in der Urnenbeisetzungen am Fuß oder in den Wurzeln von Bäumen erlaubt sind. Die Wälder werden von privaten Betreibern geführt, die Pflege übernehmen und die rechtlichen Rahmenbedingungen sicherstellen. Es gibt über 200 Bestattungswälder in Deutschland – von der Ostsee bis zu den Alpen.
Die Baumauswahl hängt vom Standort und der Philosophie des Bestattungswaldes ab. Typische Bäume sind Eiche, Buche, Ahorn, Linde, Kiefer und Fichte. Manche Wälder bieten auch Obstbäume oder besondere Gehölze an. Der Baum wird nicht neu gepflanzt, sondern ist bereits vorhanden – die Urne wird an seinen Wurzeln beigesetzt.
Die Asche wird in einer biologisch abbaubaren Urne in die Erde gebracht – direkt am Fuß oder in den Wurzeln des gewählten Baumes. Die Beisetzung kann im engsten Familienkreis oder allein erfolgen. Anschließend wird die Stelle mit Erde bedeckt und natürlich bewachsen. Es gibt keinen Grabstein, keine Platte – der Baum selbst ist das Zeichen.
Die Pflege des Waldes übernimmt der Betreiber des Bestattungswaldes. Dazu gehört das Schlagen von unterholz, das Entfernen von toten Ästen und die allgemeine Waldpflege. Die Kosten hierfür sind in den Gebühren enthalten. Die Familie hat keine Grabpflegepflicht – im Gegensatz zu einem klassischen Friedhof.
Ja, die meisten Bestattungswälder sind öffentlich zugänglich – oft mit gekennzeichneten Wegen, Ruhebänken und Infotafeln. Die Besuchszeiten sind in der Regel nicht eingeschränkt. Viele Wälder bieten auch geführte Wanderungen oder Gedenkveranstaltungen an. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten in Ihrer Nähe.
Die Kosten für eine Baumbestattung setzen sich zusammen aus: der biologisch abbaubaren Urne (ca. 150–400 €), der Beisetzung und Organisation durch den Bestatter (ca. 500–1.000 €) und den Gebühren für den Bestattungswald (ca. 2.000–4.000 €, abhängig von Standort und Laufzeit). Hinzu kommen ggf. Kosten für die vorherige Trauerfeier. Wir erstellen Ihnen gerne eine transparente Kostenübersicht.
Was Sie noch wissen sollten
Rechtliche Grundlage
Die Baumbestattung ist in Deutschland seit 2015 gesetzlich anerkannt. Die Beisetzung muss in einem öffentlich zugänglichen Bestattungswald erfolgen, der von einer kommunalen oder privaten Einrichtung betrieben wird.
Umweltaspekte
Baumbestattungen sind besonders umweltfreundlich: keine Betonfundamente, keine Grabsteine, keine Dauerpflege mit chemischen Mitteln. Der Wald bleibt Wald.
Wartezeit & Planung
Viele Bestattungswälder haben Wartezeiten – oft mehrere Monate bis zu einem Jahr. Eine frühzeitige Planung und Reservierung ist daher ratsam.
Bestattungsvorsorge
Sie können bereits zu Lebzeiten einen Baum und einen Bestattungswald wählen. Das sichert Ihren Wunsch und entlastet Angehörige finanziell und organisatorisch.

Für wen ist die Baumbestattung geeignet?
Naturverbundene Menschen
Wer den Wald, die Bäume und die Jahreszeiten geliebt hat – ein Abschied, der zur Natur passt.
Kein klassischer Friedhof gewünscht
Sie möchten keinen Grabstein, keine Platten, keine Dauerpflege – sondern einen Ort, der lebt und wächst.
Umweltbewusste Familien
Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt – ohne Beton, ohne Chemie, ohne Dauerpflege. Der Wald bleibt Wald.
Ein lebendiger Erinnerungsort
Der Baum wächst weiter, wird älter, größer – ein lebendiger Erinnerungsort, der nie verwaist.
Und wenn die Baumbestattung nicht passt?
Jeder Abschied ist einzigartig. Vielleicht passt eine andere Form besser zu Ihren Wünschen oder denen des Verstorbenen.

Erdbestattung
Ein Ort der Erinnerung, der bleibt. Würdevoll, zeitlos – für alle, die einen festen Gedenkplatz wünschen.

Feuerbestattung
Die beliebteste Form in Deutschland – Einäscherung und vielfältige Ruhestätten für die Asche.

Seebestattung
Die letzte Reise aufs offene Meer – ein freier, unendlicher Abschied.

Anonyme Bestattung
Schlicht, würdevoll, ohne öffentliches Gedenken – Abschied im stillen Respekt.

Diamantbestattung
Asche wird zu einem synthetischen Diamanten – Erinnerung, die man greifen kann.
Fragen zur Baumbestattung?
Wir erklären Ihnen gerne persönlich alle Details – unverbindlich, würdevoll und in Ruhe.
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